Schwerpunkt Sprache & Integration

Da die Förderung der Sprache(n) und Integration von Kindern und Familien sowohl aus unserem Einzugsgebiet als auch aus der Vereinsgeschichte von DiFa e.V. immer eine große Bedeutung haben, war es sicherlich nur folgerichtig, uns als Einrichtung bei der Initiative „Frühe Chancen“ des Bundesministeriums als „Schwerpunkt Kita Sprache&Integration“ zu bewerben.

Schon in der ersten „Welle“ waren wir dabei, und haben so Julia Brillen als Fachkraft für Sprachförderung seit dem 01.04.2012 mit 19 Stunden pro Woche in der Einrichtung.

 

Die Aufgaben der Fachkraft bestehen darin,

  1. das Team bei der Zusammenarbeit mit Eltern zu unterstützen,
  2. unterstützend zu wirken bei alltagsintegrierter Sprachbildung von Kindern und
  3. Beratung und Begleitung des Kita- Teams zum Thema alltagsintegrierte Sprachbildung.

 

Ziel dieses Projekts ist es die Sprachbildung in alle Bereiche unseres Alltags einfließen zu lassen und als festen Bestandteil „Sprachförderkonzept“ in unserer Konzeption zu verankern.

Auf diesem Weg befinden wir uns gerade, bis jetzt haben wir folgende „Meilensteine“ erreicht:

  1. Das gesamte Team nimmt in regelmäßigen Abständen an Fortbildungen teil, um weiterhin sensibilisiert zu werden und um immer auf dem aktuellsten Stand der Sprachförderung zu bleiben.
  2. Neuen MitarbeiterInnen wird die Möglichkeit zur Fortbildung im Bereich Sprache geboten
  3. Alltagsintegrierte Sprachförderung findet in allen Bereichen unseres Tagesablaufs statt und die Bedeutung von Sprachanlässen ist Konsens im Team.

    Situationen für Sprachanlässe sind z.B. :

    • Spiel- und Singkreise
    • Gesprächskreise
    • Marktbesuch mit Kleingruppen
    • Essenssituationen (in kleinen Gruppen)
    • Gestaltung der „Könnerbücher“ (Portfolio)
    • Dokumentation der Wochen mit Fotos an der Pinwand
  4. Einbeziehung der Eltern in die Sprachförderung

 

Dieser Bereich scheint sich in unserer Einrichtung als elementar herauszustellen. Nachdem wir eingangs die Eltern mit Öffnung unserer „Sing-und Spielkreise“ für den Umgang mit Sprache in unserer Einrichtung sensibilisieren konnten, stellte sich in einer Reflexionsrunde heraus, dass viele unserer Eltern gern viele praktische Hinweise zum Thema Sprache wünschen.

Nun haben wir, neben der regelmäßigen Öffnung der Spielkreise (hier bekommen die Eltern natürlich Texte usw. für zu Hause) zunächst mit regelmäßigen „Vorlesenachmittagen“ begonnen.

Im Moment liest jeweils eine Kollegin an einem Nachmittag ein Kinderbuch gemeinsam mit Eltern und Kindern.

Geplant sind auch mehrsprachige Vorlesenachmittage.

Momentan sind wir dabei, eine enge Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Solingen aufzubauen, denn Bücher sind in der Sprachbildung unabkömmlich. Ab sofort werden wir regelmäßig die Bibliothek besuchen, um Bücher auszuleihen und an Führungen teilzunehmen.


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