Integrationshilfen

Im Leitbild des Vereins DiFa e.V. ist festgeschrieben, es allen uns anvertrauten Menschen zu ermöglichen, ihre Anlagen und Fähigkeiten zu entdecken und weiter zu entwickeln. Wir wollen uns dafür einsetzen, Hindernisse im Zusammenleben abzubauen und Ausgrenzung entgegenzuwirken.

Daher freuen wir uns, bereits seit fünf Jahren Integrationshilfe in Schulen und Kindertagesstätten nach §35a SGB VIII und §54 SGBXII i.V. mit §12 der Eingliederungshilfeverordnung anbieten zu können. Hierbei werden Ziele, Umfang und Auftrag einer jeden Maßnahme individuell ermittelt und Integrationshelfer mit bedarfsgerechten Qualifikationen vermittelt.

 

Integrationshilfe

Integrationshilfe ist eine am Einzelfall orientierte, zeitlich befristete Eingliederungshilfe, in der Regel an Schulen und vergleichbaren Institutionen. Grundsätzlich ermöglicht sie geistig, körperlich oder seelisch behinderten Kindern die Teilnahme am Unterricht sowie die Förderung der Selbstständigkeit im schulischen Kontext. Der rechtliche Anspruch besteht, wenn ein Kind/ Jugendlicher aufgrund eines sonderpädagogischen Förderbedarfs an einer Regel- oder Integrativschule beschult werden kann bzw. soll.

Bedarf, Umfang und konkrete Ziele ergeben sich aus der individuellen Situation des Kindes/ Jugendlichen (Probleme, Ressourcen und Potentiale) bzw. dem daraus resultierenden Betreuungsaufwand in der Einrichtung und auf dem Weg dorthin. Dem sogenannten "integrierten Förderplan" als Arbeitshilfe und Hilfeplanungsinstrument aller Beteiligten kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu. Die Hilfe ist darauf ausgerichtet, die Erziehungs- und Bildungsbedürfnisse der Betroffenen trotz ihrer besonderen Herausforderungen langfristig "in eigener Regie" der Beteiligten zu befriedigen (Inklusion).

 

Inklusion bedeutet für uns:

  • wenn alle mitmachen dürfen
  • wenn Unterschiedlichkeit zum Ziel führt
  • wenn Ausnahmen zur Regel werden
  • wenn Anderssein normal ist

Inklusion ist die Vision einer Gesellschaft, in der alle Mitglieder in allen Bereichen selbstverständlich teilnehmen können und die Bedürfnisse aller ebenso selbstverständlich berücksichtigt werden.

Inklusion ist ein Prozess, bei dem es darum geht, die Gesellschaft von Anfang an so zu gestalten, dass jeder Mensch gleichberechtigt an allen Prozessen teilhaben und sie mitgestalten kann, unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.

Der Inklusionsprozess setzt die Bereitschaft zur Veränderung voraus. Neben einem Bewusstseinswandel in der Gesellschaft ist es Aufgabe der Verantwortlichen in Politik und Schulverwaltung, die Grundlagen für inklusive Strukturen zu schaffen. Ein solcher Prozess vollzieht sich in kleinen Schritten, denn die Veränderung von bestehenden Verhaltensmustern braucht Zeit.

Über eine Kontaktaufnahme/Anfrage würden wir uns freuen.


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